Politik
Außenpolitik
Beziehungen zur USA
Die Zielsetzung den internationale Terroriusmus zu bekämpfen sowie internationale Sicherheitsfragen sorgen für eine enge Bindung zu der einzigen
verbleibenden Supermacht USA. Diese enge Bindung führte Australien 2004 in den Irak. Dort stellte Australien rund 2000 Soldaten. Im Jahr 2004 wurde die
Zahl der Soldaten auf 900 reduziert. Unter anderem der Irak-Krieg brachte der Regierung den Ruf ein, daß sie nur zu gerne den Hilfssheriff der USA
spielt. Die Opposition fordert den Rückzug der australischen Soldaten aus dem Irak. Grundlage für die enge sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit
den USA bleibt das 1951
geschlossene Verteidigungsbündnis ANZUS. Direkt nach den Terroranschlägen vom 11. September erklärte Australien, daß die Sicherheitsverpflichtungen
des Verteidigungbündnisses anwendbar seien.
Bei seinem Besuch im Juni 2002 in den USA bezeichnete Premierminister John Howard Australien als einen Berater der USA im südpazifischen Raum und stellte
klar, daß die USA weltweit keinen besseren Freund als Australien finden könnten. Während die internationale Gemeinschaft den US-Unilateralismus
und deren Präventivstrategie in Frage stellt, brachte Howard zum Ausdruck, daß Australien den Standpunkt der USA voll und ganz teile.
Neben den Verteidigungsbündnis pflegt Australien durch ein Freihandelsabkommen enge wirtschaftliche Beziehungen zu den USA. Das Freihandelsabkommen wurde
am 18.05.2004 unterzeichnet und tritt am 01.01.2005 in Kraft. Die USA gehöhren heute neben der EU und Japan zu den drei größten Handelspartner
Australiens.
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